Soziale Verantwortung

Angebote für soziale Verantwortung 

Mit diesen Angeboten fördert die IGS Melle das Soziale Lernen:

 1. Unsere Medienscouts

Mit der massiven Zunahme medial ausgetragener Konflikte und Gefahren im Netz (Cybermobbing, -texting, -grooming) in den vergangenen Jahren wurde es notwendig, auch diesen Bereich noch stärker in den Fokus zu nehmen.

So werden in jedem Schuljahr sogenannte „Medienscouts“ ausgebildet, die mit ihrem fundierten Wissen zu Themen des Mediengebrauches und der Kriminalität im Netz als Ansprechpartner, Ratgeber und Helfer besonders der jüngeren Schüler*innen zur Verfügung stehen. Sie informieren darüber hinaus über neue Strömungen und Gefahren, sind aufmerksame Beobachter*innen und intervenieren frühzeitig, um Schaden von Kindern, Jugendlichen und unserer Schule abzuwenden.

Betreut werden die Medienscouts von Martina Goedejohann.

 

2. Paten für Jahrgang 5

An der IGS übernehmen Schüler*innen aus Jahrgang 9 die Patenschaft für unseren 5. Jahrgang. Jeweils drei bis vier 9.Klässler sind Ansprechpartner*innen für eine der fünf neuen Klassen.

Vor den Sommerferien werden die Schüler*innen an zwei Vormittagen auf ihre Patenschaft vorbereitet. Dazu gehören zum einen die Vorstellung in der Patenklasse, zum anderen die Ausarbeitung eines kleinen Programms für den ersten Kennenlern-Nachmittag der neuen 5. Klassen vor den Sommerferien mit ersten Spielen zum Kennenlernen, einer kleinen Führung durch die Schule etc.

Im Verlauf des 5. Schuljahres dürfen die Paten die 5.Klässler auch bei Ausflügen beispielsweise in die Stadtbibliothek in Melle begleiten.

Sie sind als Gruppe unter der eigenen E-Mailadresse „Schulpaten Beerenwinkel“ zu erreichen. Betreut werden die Schulpaten von Natascha Maidorn und Inge Beerenwinkel.

 

3. Pausenhelfer

In dem blauen Holzhäuschen auf dem Schulhof befindet sich unsere „Pausenspielgeräteausleihe“.
Hier können sich die Schüler*innen in den Pausen Spielgeräte (verschiedene Bälle, Slackline, große Schachfiguren,…) ausleihen. Als Pfand wird ein Schülerausweis oder eine Busfahrkarte benötigt.
Die Ausleihe wird vom Pausenhelfer-Team betrieben, die sich freiwillig hierfür gemeldet haben.
Betreut wird die Pausenspielausleihe von Markus Gebauer.

 

4. Streitschlichter

Überall dort, wo Menschen zusammenleben, arbeiten und lernen, sind Konflikte unvermeidbar. Besonders im schulischen Kontext erleben wir immer wieder, dass das gemeinsame Lernen durch offen ausgetragene oder unterschwellig spürbare Konflikte zwischen Einzelnen oder auch Gruppen ein konzentriertes Arbeiten schwierig, im schlimmsten Fall sogar unmöglich machen. Hier gilt es, in der Schule niedrigschwellige Angebote zu machen, um Konfliktparteien bereits frühzeitig, das heißt auf einer unteren Eskalationsstufe, die Möglichkeit zu eröffnen, mit professioneller Hilfe den Teufelskreis des gegenseitigen Misstrauens zu durchbrechen und wieder zu einem friedlichen Miteinander zu kommen. Daher gibt es in diesem Rahmen die Streitschlichter-AG, die qualifizierte Hilfe von Schülern für Schüler anbietet.

In der Streitschlichter-AG werden Schüler*innen dazu ausgebildet, sich in die Situation der Streitenden herein zu versetzen und ihre Wahrnehmung diesbezüglich artikulieren zu können. Dadurch wird den Streitenden ihre eigene Situation bewusst gemacht und dem Gegenüber die Gefühle des anderen verdeutlicht. Des Weiteren lernen die Streitschlichter*innen Tauschgeschäfte auszuhandeln, die der Situation, aber auch den allgemeinen moralischen Ansprüchen genügen sollen. Wichtiger Teil der Ausbildung zum/zur Streitschlichter*in ist das Zurücknehmen der eigenen Ansichten und die Beschränkung auf die Vermittlerrolle.

Das Konzept der Streitschlichtung bzw. Mediation beruht auf der Einsicht, dass viele Streitigkeiten dauerhaft gelöst werden können, wenn man eine Situation herstellt, in der die Streitenden mit Hilfe von gleichgestellten und nicht übergeordneten Personen ihre Sicht des Streits artikulieren können, ohne mit Repressalien rechnen zu müssen. Sie werden in ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrer Ansicht ernst genommen, so dass eine für beide Seiten akzeptable Lösung des Streits gefunden werden kann.

Dabei wird die Dialogfähigkeit der Schüler*innen wiederhergestellt, eine für beide Seiten tragfähige Vereinbarung getroffen und schriftlich fixiert.

Man findet die Streitschichter*innen in den Pausen im Streitschlichtungsraum im 1. Stock im Förderbereich. Betreut wird das Streitschlichter-Team von Inge Beerenwinkel.

Zu erreichen sind sie auch über eine eigene E-Mail-Adresse: Streitschlichter Beerenwinkel.