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Kompetenz

Die IGS Melle unterstützt die Kinder und Jugendlichen bei der bestmöglichen Entfaltung ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen. Durch besondere Unterrichtsangebote werden Schwächere gefördert und Stärkere gefordert. Um dem Integrationsziel und den Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Schüler an der IGS. Melle »Eine Schule für alle Kinder« Rechnung zu tragen, werden vielfältige Formen der Binnendifferenzierung im Unterricht praktiziert. Im Unterschied zum »klassischen Unterricht« finden dabei folgende Formen offenen Unterrichts Anwendung.

Offene Unterrichtsformen:           

  • Freiarbeit                                            
  • Projektarbeit                                            
  • Stationenlernen                                            
  • Wochenplanarbeit
  • Freie Lernzeit    

Offener Unterricht versteht sich dabei als eine Unterrichtsform des selbstständigen Lernens mit Aufgaben, die sowohl Übungs- oder Wiederholungscharakter haben als auch der Erarbeitung und Problemlösung dienen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten weitgehend selbstständig und ohne die direkte Einwirkung der Lehrkraft.  Sie können dabei aus mehreren Lernangeboten frei auswählen, arbeiten gleichzeitig und unterschiedlich lange an verschiedenen Aufgaben. Die Aufgaben sind interessen- und leistungsdifferenziert. Die Schülerinnen und Schüler lernen in unterschiedlichen Sozialformen. Die Lehrkräfte betätigen sich als Helfer, Berater, Initiator. Ergebnisse werden selbstständig, in Partnerarbeit, im Unterrichtsgespräch oder durch die Pädagoginnen und Pädagogen kontrolliert. Sie können auch Gegenstand von Lernkontrollen sein.

Wir werden uns um die Förderung aller Kompetenzbereiche bemühen, die für die Lebensbewältigung unserer Schülerinnen und Schüler wichtig sind.

Personalkompetenz

Diese Kompetenz beschreibt das Wissen des Schülers um eigene Fähigkeiten und Stärken. Beispiele:

  • Fähigkeit, konzentriert und diszipliniert zu arbeiten
  • Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen
  • Fähigkeit, sich auf veränderte Umstände einzustellen
  • Sorgfalt
  • Reflexionsfähigkeit, u. a. eigene Stärken und Schwächen einschätzen können
  • Leistungsbereitschaft
  • Mobilität
  • Kreativität
  • Zeitmanagement
  • Selbstmanagement/ -organisation und –motivation

Durch differenzierte und individualisierte Unterrichtsangebote soll jeder Schüler die Erfahrung machen können, dass er Aufgaben bewältigen kann, die an ihn gestellt werden. Dadurch wird die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein der Schüler gefestigt und er wird sich auch andere Aufgaben zutrauen, an die er sich vorher nicht gewagt hat. Der Unterricht muss den Schülern die Möglichkeit bieten, seinen eigenen Fragestellungen nachzugehen.

Sozialkompetenz

Damit ist die Fähigkeit gemeint, mit anderen gemeinsam lernen und leben zu können. Beispiele:

  • Kooperationsfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Konfliktmanagement
  • Fähigkeit, die Sichtweisen und Interessen anderer zu berücksichtigen
  • andere Kulturen kennen und verstehen
  • Teamfähigkeit

Die Stärkung der Sozialkompetenz geschieht durch die Arbeit im Team. Die Kinder arbeiten in heterogenen Tischgruppen und übernehmen gegenseitig Verantwortung für ihr Tun und Lernen. Sie lernen mit Konflikten umzugehen und erarbeiten gemeinsam Konfliktlösungsstrategien, bei denen alle beteiligten Parteien zu ihrem Recht kommen. Dabei lernen sie Rücksichtnahme und Toleranz. Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen erlernen die Schüler im besonderen Maße auch durch Schülerbegegnungen mit anderen Ländern. Zur Zeit besteht eine Schulpartnerschaft mit Allenstein in Polen.

Methodenkompetenz

Darunter versteht man die Fähigkeit, eigenverantwortlich am Lernprozess mitzuwirken. Beispiele:

  • Organisationsfähigkeit
  • Präsentationstechniken: mündliches Vortragen, Visualisierung und Präsentation 
  • Problemlösungsfähigkeit
  • selbständiges Arbeiten
  • Fähigkeit, vorhandenes Wissen auf neue Probleme anzuwenden
  • Fähigkeit, Wissenslücken zu erkennen und zu schließen
  • kritisches Denken
  • analytische Fähigkeiten
  • Informationsgewinnung/ Auswertung von Informationen

In unserem schuleigenen Curriculum ist ein Methodenkonzept fest verankert. In Anlehnung an Dr.  Klippert werden die Schüler Trainingsspiralen durchlaufen, die sie befähigen, ihr Lernen organisiert und methodisch gestützt in die Hand zu nehmen. Dabei geht es beispielsweise um die Erarbeitung und Präsentation eines Referats, Mappen- und Heftführung und Mindmaps.

Fach- oder Sachkompetenz

Hiermit ist die Fähigkeit gemeint, Wissen anzuwenden, Einzelwissen aufeinander zu beziehen und sachgerecht entscheiden zu können. Beispiele:

  • spezielles Fachwissen
  • breites Grundlagenwissen
  • fachspezifische theoretische Kenntnisse

Ein breites Grundwissen für alle und differenziertes Fachwissen, das darauf individuell aufbaut, soll allen Kindern die Möglichkeiten der Weiterbildung eröffnen. Hier hat die Schule zunächst die Aufgabe, den Unterricht so interessant zu gestalten, dass das Interesse und die Neugier der Kinder geweckt und aufrecht erhalten wird. Anschließend muss Raum und Zeit für individuelle Schwerpunktsetzung und Vertiefung gegeben werden. Verführung zum Lernen statt Zwang zum Büffeln – so soll die Absicht lauten.