Lateintag 2026 – das römische Dorf
Es ist ein warmer Tag, die Temperaturen im Schulgebäude der IGS Melle steigen kontinuierlich in Richtung 30 Grad und alles ächzt unter der Wärme. Alles? Nein, es kleines Grüppchen fleißiger Lateinerinnen und Lateiner arbeitet voller Elan und Freude. Wie ist es dazu nur gekommen? Beginnen wir von vorne…
Am 19. Juni 2026 war es wieder so weit: Der Lateintag stand an und die Lateingruppen der Jahrgänge 6 und 12 erwarteten mit Spannung die kommenden Stunden. Auf dem Plan standen kreatives Arbeiten und eine intensive Beschäftigung mit Themen aus dem Lateinunterricht in Kleingruppen und mit leckeren Snacks in einer entspannten Atmosphäre.
So begann der Tag für die SchülerInnen der Klasse 6 unter der Leitung von Frau Zaus mit Mythen und Göttern. Nach einem kurzen Einblick in mögliche Vertiefungsfelder erstellten die SchülerInnen tolle Kurzpräsentationen zu unterschiedlichsten römischen Gottheiten und Mythen. Anschließend standen grammatische Phänomene im Fokus: Ob kleine Sprüche, Videos (inkl. passender Verkleidungen) oder Mini-Heften, alle Ergebnisse werden auch in Zukunft helfen, die mitunter schwierig zu merkende Grammatik ganz leicht auswendig zu lernen!
Der Jahrgang 12 stand mit Frau Ehlers ganz im Zeichen des Semesterthemas von Ciceros Sicht auf Freundschaft. Nach den Übersetzungen, neuen Grammatikinhalten und der Einführung in den Begriff der „amicitia“ ging es nun um eine kreative Auseinandersetzung mit den Inhalten: Woher kommt Freundschaft nach Cicero, wozu brauchen wir sie, was hat es mit der „virtus“ auf sich?
Das selbst komponierte und eingesungene Lied, das Hörbuch sowie das Video waren hervorragende Ergebnisse, die uns zeigen, dass viele Ansichten Ciceros bis heute Bestand haben.
Zwischen den eifrigen Lateinkursen hat sich erneut gezeigt: Latein bringt uns zum Nachdenken, lässt unsere SchülerInnen unglaublich kreativ werden und bringt – aller Wärme zum Trotz – Spaß und Lachen!
Text und Fotos: IGS Melle, Kinga Ehlers & Deborah Zaus, FB Latein
2025: Mythen nacherzählt und neu erklärt
Am 27. Juni 2025 war es so weit: Der Lateinkurs des Jahrgangs 11 hat sich einen ganzen Tag antiken Mythen gewidmet, sie aufbereitet und die Ergebnisse präsentiert. Dafür recherchierten die Schülerinnen und Schüler zu Beginn eifrig in Kleingruppen, um sich eine Geschichte auszusuchen, die ihnen zusagt. Neben den Klassikern wie Romulus und Remus standen auch Narziss und Echo oder Philemon und Baucis zur Auswahl.
Nach dieser Findungsphase standen die Entscheidungen über die Geschichte fest, aber die Umsetzung war noch zu klären: Wie sollte das Video gefüllt werden? Klar war nur, dass der Inhalt des Mythos der ganzen Gruppe deutlich werden sollte. So wurde diskutiert, verworfen, gelacht, geplant, gedreht und geschnitten – mit am Ende hervorragenden Ergebnissen.
Nach durchgearbeiteten Stunden (Unterrichtsstunden und Pausen und das ganz freiwillig!) wurden die Videos gezeigt: Das erste Video zur Geschichte von Romulus und Remus erklärte deren Kindheit und Machtkampf, indem alle Akteure und Schauplätze nacherzählt und bebildert wurden. Das zweite Video zu Romulus und Remus kam ohne erzähltes Wort und stattdessen mit dramatisch passender Musik, kurzen Erklärsätzen und eigens gezeichneten Bildern aus. Zu Zeus und Europa stellten die SchülerInnen selbst deren Geschichte durch das Nachspielen dar (inkl. eigens gebastelter Hörner des Stiers). Die Geschichte Narziss‘ und Echos hingegen wurde in Form eines Reels von der Gruppe nacherzählt und mit einer grandiosen „Moral-von-der-Geschichte“ in die heutige Zeit versetzt. Gekrönt wurde das Video von den Outtakes, die den ganzen Lateinkurs zum Lachen brachten.
Ein phänomenaler Abschluss des ersten Lernjahres Latein in Klasse 11!
Text: IGS Melle, Kinga Ehlers
2024: Haec videre vobis gaudio sit
Salvete! Am Dienstag, den 11.06.2024, hat der Lateinkurs des JG. 11 an der IGS einen Römertag veranstaltet. Unter dem Motto „Mythologie in Bild und Ton“ haben sich die 11 Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen antiken Mythen – Daedalus und Ikarus, dem Trojanischen Krieg, Romulus und Remus – auseinandergesetzt und diese digital aufgearbeitet.
Dabei sind drei unterschiedliche Arten der Präsentation entstanden – GIF aus mehreren selbst gezeichneten Bildern, Erklärvideo mit Bildern und Zeichnungen an einem Whiteboard und eine Keynote-Präsentation.


