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Ein Wiesenstück -WPK Kunst Jahrgang 7-

Ein Wiesenstück
Begegnung mit dem Künstler Albrecht Dürer

Vor mehr als 500 Jahren nahm Albrecht Dürer ein schlichtes Stück Wiese mit in sein Atelier und schuf eine detailgetreue Abbildung eines banalen Stückchens Natur. Ohne Schwierigkeiten können Fachleute die Pflanzenarten im Aquarell bestimmen: Rispen- und Knäuelgras, Breitwegerich, Ehrenpreis, Schafgarbe, Gänseblümchen und Löwenzahn. Für ihn waren solche Kunstwerke nicht bloße Studien, sondern er zeigte den Menschen bereits damals, dass in einem solch schlichten Stück Natur die ganze Welt des Wachsens und wieder Vergehens steckte. Dieser Aspekt des Respekts vor der Schöpfung ist heute genauso aktuell wie damals in Nürnberg im Jahr 1503.
Der Wahlpflichtkurs 7 brachte sich jeweils ein Stückchen Wiese mit in den Kunstraum und ahmte auch den ungewöhnlichen niedrigen Standpunkt, den Dürer beim Zeichnen und Malen eingenommen hatte, nach. Es entstanden höchst individuelle und ausdrucksvolle Naturstudien mit dem Bleistift.

Das große Rasenstück“
Albrecht Dürer, 1503
Aquarell und Deckfarben, mit Deckweiß gehöht,
auf Karton aufgezogen, 40,8 cm × 31,5 cm
Albertina (Wien)
(Abbildung aus: Wikipedia)
 

Bilder v.l.n.r. Nicole Stanula, Sarah Michelle Bullwinkel, Laura Conti, Edgar Nienhüser, Cilian Krauß