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Außerschulischer Lernstandort

Verschiedene Workshops im Verlauf der fünf Tage behandelten die Themen, wie diese Gedenkstätte und der Holocaust im Unterricht thematisiert werden können (Dr. Heike Wolter, Uni Regensburg), ebenso wie der Blick auf die NS-Täter (Stefan Querl, stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Villa Ten Hompel, Münster) und die Durchführung einer Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz-Birkenau (Sebastian Potschka). Ein emotional bewegender und fachlicher Höhepunkt war das Gespräch mit dem 96-jährigen Ignacy Golik, einem Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, der auf sehr bewegende, aber auch humorvolle Art und Weise das Lagerleben aus erster Hand schilderte.
Warum gerade die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau als außerschulischen Lernort nutzen? Diese Gedenkstätte zeigt auf eindrucksvoller und emotional höchst bewegender Weise, in was Hass und Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus münden kann. Die unvorstellbaren Ausmaße der Verfolgung der Juden und ihre industrialisierte Ausbeutung werden im KZ Auschwitz-Birkenau mit ihren gut erhaltenden Gebäuden und Anlagen sehr deutlich. Für die IGS Melle als Schule mit Courage und Schule ohne Rassismus kann dieser außerschulische Lernort als Mahnmal dienen, sich für Vielfalt und Toleranz einzusetzen und als Mittel dazu dienen, alten und ideologisch geprägten Erklärungsmustern der Zeitgeschichte mit Vehemenz, Hartnäckigkeit und Sachlichkeit entgegenzutreten.
Wer sich über die Arbeit des Maximilian-Kolbe- Werk informieren und ggf. unterstützen möchte, findet unter www.maximilian-kolbe-werk.de die Möglichkeit dazu.