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Lernen ohne Noten

Noten gibt es in den Klassen 5 bis 8 nicht. Stattdessen wird festgestellt, in wieweit  die  Schüler die geforderten Kompetenzen in den einzelnen Fächern erreicht haben. Jede Kompetenzüberprüfung (Klassenarbeit) zeigt dem Schüler und den Eltern transparent und nachvollziehbar, in welchen Bereichen die Stärken liegen und wo es noch zusätzlichen Handlungsbedarf gibt.

Die erreichten Kompetenzen werden wie folgt bewertet:

100%–95% = sicher erreicht (se)
94%–75 % = überwiegend erreicht (üe)
74%–50% = teilweise erreicht (te)
unter 49% = noch nicht erreicht (ne)

Bei den Kompetenzen, die mit »ne« bewertet wurden, kann sich der Schüler nachdem er sich eigenständig bemüht hat eine Leistungsverbesserung zu erreichen, erneut einer Kompetenzüberprüfung stellen.

Zeugnisse im herkömmlichen Sinne gibt es an der IGS Melle bis einschließlich Klasse 8 nicht, sondern individuelle »Lernentwicklungsberichte«. Diese umfassen etwa 15 Seiten und richten sich nicht etwa an die Eltern, sondern an die Schüler. In einem allgemeinen Teil wird erinnert, was in dem Schuljahr gemeinsam unternommen wurde und es wird auf das Sozialverhalten eingegangen. Dann gibt es noch die Fachteile. Hier erhält der Schüler für jedes einzelne Fach eine detaillierte Bewertung, welches durch das Arbeitsverhalten im jeweiligen Fach ergänzt wird. Noten gibt es auch hier nicht, stattdessen Kompetenzstufen wie bei den Arbeiten, die der Lehrer ankreuzt. Auch die Bewertung in den einzelnen Fächern enden oftmals wieder mit persönlichen Bemerkungen.